I

Idiopathie
Der Begriff Idiopathie wird in Verbindung mit Krankheiten genutzt, die ohne eine fassbare Ursache entstehen 

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Idiopathie
(14.03.2011)

Ileosakralgelenk (ISG)
Das Ileosakralgelenk stellt die Verbindung zwischen Becken und Wirbelsäule dar; es liegt zwischen der Beckenschaufel und dem Kreuzbein. Dieses Gelenk hat kein großes Bewegungsausmaß, ist aber sehr störungsanfällig. Veränderungen im normalen und gewohnten Bewegungsablauf, z. B. durch Erkrankungen im Bereich der Lendenwirbelsäule, können zu Funktionsstörungen dieses Gelenkes, sogenannten Blockierungen führen. Diese Blockierungen sind bisweilen außerordentlich schmerzhaft. Die Symptomatik ist ähnlich wie bei einer Nervenreizung durch einen Bandscheibenvorfall. Infiltrationen des Gelenkes mit einem Lokalanästhetikum und/oder einer Cortisonpräparat können zu einer raschen Beschwerdelinderung führen und geben wertvolle Hinweise bei der Analyse des Schmerzgeschehens
Instabilitäten
Unter „Instabilitäten“ werden alle diejenigen Zustände verstanden, die dadurch gekennzeichnet sind, dass zwei benachbarte Wirbel sich nicht mehr physiologisch miteinander bewegen und sich dementsprechend nicht mehr in einem stabilen Zustand befinden. 

Bei einer Instabilität ist der Bewegungsumfang des Segmentes pathologisch vergrößert und die neuromuskuläre Steuerung gestört. Eine der wesentlichen Ursachen der Instabilität ist die Alterung der Bandscheibe.

Die Instabilität führt im Laufe der Zeit zu Fehlbelastungen der beteiligten Strukturen. Dadurch kann es zu weiteren pathologischen Veränderungen wie Arthrose der Wirbelbogengelenke oder Wirbelgleiten kommen. Ein Wirbelsegment bleibt solange instabil, bis es der Körper selbst innerhalb eines gewissen Zeitraumes, z.B. unterstützt durch gezielte Physiotherapie, stabilisiert oder bis es der Arzt, bei Versagen von konservativen Therapiemaßnahmen, in einen stabilen Zustand bringt.

Liegt eine bandscheibenbedingte Instabilität vor, die noch nicht zu degenerativen Veränderungen an den beteiligten Wirbel geführt hat, versuchen wir in jedem Fall eine bewegungserhaltende dynamische Stabilisierung mit einer künstlichen Bandscheibe (Arthroplastie) vorzunehmen

intervertebral
zwischen den Wirbeln liegend
Inzisur, Incisura
Einkerbung, Einschnitt, Einziehung
ipsilateral, homolateral
auf der gleichen Seite befindlich 

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Anatomische_Lage-_und_Richtungsbezeichnungen
(14.03.2011)

Ischiasnerv
Der Ischiasnerv, fachsprachlich Nervus ischiadicus (auch „Sitzbeinnerv“ oder „Hüftnerv“, Os ischii = „Sitzbein“), ist ein peripherer Nerv des Plexus lumbosacralis (Lenden-Kreuz-Geflecht). Er ist der mächtigste Nerv des Körpers. Seinen Ursprung hat er beim Menschen aus den letzten lumbalen und den ersten drei sakralen Rückenmarkssegmenten (4. Lendensegment bis 3. Kreuzsegment des Rückenmarks, L4–S3) 

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Nervus_ischiadicus
(14.03.2011)

Ischiassyndrom
vom Ischiasnerv ausgehende Beschwerden (ausgelöst z.B. durch Bandscheibenvorfall, Hüftgelenksverrenkungen, Vergiftungen, Verletzungen der Wirbelsäule, Nervenentzündungen oder Tumoren)

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