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Im heutigen medizinischen Sprachgebrauch versteht man unter Degeneration die Rückbildung und den Verfall vorwiegend ganzer Gewebe oder Organe:
- einen Abbau oder Funktionsverlust anlagebedingt oder aufgrund von chronischen Schädigungsfaktoren („degenerative Erkrankungen“) oder unzureichendem Gebrauch,
- eine Rückentwicklung nicht mehr gebrauchter Körperteile im Laufe der Evolution oder der individuellen Reifung (präziser als Involution bezeichnet)
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Degeneration
(14.03.2011)
Viele Erkrankungen im Bereich der Wirbelsäule, des Rückenmarkes oder des Gehirns führen zu einer Störung der Nervenfunktion. Die elektrophysiologische Diagnostik (Messung der Nervenfunktion) erlaubt eine relativ präzise Aussage darüber, um welche Art von Störung es sich handelt, wo sie lokalisiert ist und wie lange sie schon besteht. Für diese elektrophysiologischen Untersuchungen der Nervenfunktion stehen modernste Geräte zur Verfügung.
Vor jeder Behandlung steht eine subtile klinische, elektrophysiologische und bildgebende Diagnostik. Die Eingangsuntersuchungen können, wenn es notwendig erscheint, durch eine unter stationären Bedingungen durchgeführte invasive Funktionsdiagnostik in Form von Myelographien, Discographien und Facetteninfiltrationen abgerundet werden.
Wenn eine Operation unumgänglich ist, verschaffen sich unsere operierenden Ärzte einen umfassenden Einblick in das jeweilige Krankheitsbild: Diagnose und Therapie liegen in einer Hand.
Nach einer gründlichen Anamneseerhebung sowie einer detailgenauen klinischen und röntgenologischen Untersuchung können – entsprechend den individuellen Erfordernissen - erweiterte Diagnoseverfahren folgen:
- Computertomographie
- Funktionsdiagnostik
- Elektrophysiologische Diagnostik
- Beurteilung der Blutgefäße
- Analyse der Rückenmarksflüssigkeit
Im Bereich der Bildgebung verfügt die Galenus Klinik mit dem Philipps Computertomographen iCT über die zur Zeit fortschrittlichste Technologie, die es erlaubt bei minimaler Strahlenbelastung selbst kleinste anatomische Strukturen dreidimensional darzustellen und zu analysieren. Die hierfür notwendige Software wurde in Zusammenarbeit mit dem Hersteller speziell an die wirbelsäulenchirurgischen Erfordernisse angepasst und ermöglicht dem Arzt, die Operationen präzise zu planen und dem Patienten anschaulich darzustellen.
Alle diagnostisch erhobenen Daten werden in einem Abschlussgespräch mit dem Patienten ausführlich besprochen. Dabei wird dem Patienten die genaue Ursache seiner Beschwerden dargelegt und die Möglichkeiten einer Therapie erörtert.
Entfernung einer Bandscheibe
degenerativen Bandscheibenerkrankung, siehe Bandscheibenvorfall
Bandscheibe, Zwischenwirbelscheibe, bestehend aus einem weichem Gallertkern (Nucleus pulposus) und umgebendem Faserknorpelring (Anulus fibrosus)
(distare „sich entfernen“): vom Körperzentrum entfernt gelegen oder verlaufend
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Anatomische_Lage-_und_Richtungsbezeichnungen
(14.03.2011)
(dorsum „Rücken“): rückenseits, am Rücken gelegen
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Anatomische_Lage-_und_Richtungsbezeichnungen
(14.03.2011)
Seitliches Abgleiten eines Wirbelkörpers über den darunter liegenden, verbunden mit einer Rotation
Quelle: http://www.skoliose-op.info/lexikon/d.html (14.03.2011)
(synonym Dysrhaphien; von griechisch Rhaphe = Naht) sind eine Gruppe von angeborenen Fehlbildungen des Schädels, der Wirbelsäule und des Rückenmarks, bei welchen sich die Neuralplatte des Embryos nicht wie sonst zu einem Rohr schließt, sondern bis zur Geburt mehr oder weniger offen bleibt. Oft haben die betroffenen Kinder gleichzeitig angeborene Hautveränderungen, Wirbelsäulenverkrümmung und Fehlbildungen der Arme und Beine. Eine Minderversorgung der Schwangeren mit dem Vitamin Folsäure erhöht die Fehlbildungsrate
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Dysraphie
(14.03.2011)




