WIRBELSÄULE IM ALTER

WS im Alter
Ältere Menschen haben sowohl an der Hals-, als auch an der Lendenwirbelsäule oft ausgeprägte degenerative (verschleißbedingte) Veränderungen. Hierzu zählen z.B. Verkrümmungen (Skoliose), Wirbelgleiten, Instabilitäten, Einengung des Rückenmarkskanals (Spinalkanalstenose) und Osteoporose. Meistens liegt eine Kombination von einer oder mehrere dieser Faktoren vor, die entsprechende starke Beschwerden verursachen. Die Mobilität des Betroffenen wird stark einschränkt und kann dadurch zu einer sozialen Isolierung beitragen. 

Vielfach herrscht große Unkenntnis über die therapeutischen Möglichkeiten. Da oft neben den degenerativen Veränderungen auch noch andere Erkrankungen vorliegen, wird den Patienten zu schnell nahe gelegt, sich mit dieser Situation abzufinden und die Beschwerden in Kauf zu nehmen.

Dies ist nicht immer nötig!

Aufgrund erheblicher Fortschritte im Bereich der Anästhesie einerseits und der Operationstechnik andererseits kann die Wirbelsäulenchirurgie mittlerweile Lösungen anbieten, die auch für den älteren Menschen passend sind und diesem ein Stück Lebensqualität zurückgeben.

Wichtigste Voraussetzung ist jedoch die sorgfältige Klärung der Ursache der Beschwerden und die Behandlung durch einen erfahrenen Wirbelsäulenspezialisten.

Welche Bereiche der Wirbelsäule sind betroffen?

Am häufigsten betroffen ist die Halswirbelsäule zwischen dem 2. bis 7. Halswirbel und die Lendenwirbelsäule zwischen dem 1. Lendenwirbel und dem Kreuzbein. Dies liegt daran, dass im Bereich der Halswirbelsäule die Beanspruchung durch Bewegung besonders hoch ist. Im Bereich der Lendenwirbelsäule spielt zusätzlich zur Bewegung auch noch das Körpergewicht eine Rolle.

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