Glossar

A B C D E F G H I J K L M N  O P Q R S T U V W X Y Z


A

a.-p.
anterior-posterior – Richtungsangabe von Vorderseite zur Rückeneite (z.B. Durchstrahlungsrichtung bei Röntgenuntersuchungen)

Adoleszentenkyphose
nach rückwärts gerichtete Verkrümmung der Brustwirbelsäule von Jugendlichen (z.B. bei Morbus Scheuermann)

Anamnese
Im Rahmen der Anamnese (von altgriechisch ανάμνησις, anámnēsis, „Erinnerung“) wird die Leidensgeschichte eines Patienten in Erfahrung gebracht. Die biographische Anamnese umfasst darüber hinaus die gesamte Lebensgeschichte des Patienten. Eine sorgfältige Anamneseerhebung schließt biologische, psychische und soziale Fragen ein. Die Informationen, die dabei gewonnen werden, erlauben oftmals Rückschlüsse auf Risikofaktoren und kausale Zusammenhänge. Häufig ist allein durch eine sorgfältige Anamnese eine Diagnose möglich, die Voraussetzung einer sachgerechten Therapie ist. Die Anamnese wird im Regelfall vor der medizinischen Untersuchung erhoben oder ist Teil der Untersuchung, beispielsweise zur Erstellung eines psychopathologischen Befundes.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Anamnese (14.03.2011)

anterior
frontal, vorderseitig

anterius
frontal, vorderseitig

Apex dentis
Spitze des Zahnfortsatzes am 2. Halswirbel

apikal
(von lat. apex „Spitze“): an der Spitze gelegen (so werden beispielsweise die Herzspitze als Apex cordis, die Zungenspitze als Apex linguae und die Nasenspitze als Apex nasi bezeichnet)
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Anatomische_Lage-_und_Richtungsbezeichnungen (14.03.2011)

Arcus anterior atlantis
vorderer Bogen des 1. Halswirbels

Arcus posterior atlantis
hinterer Bogen des 1. Halswirbels

Arcus vertebrae
Wirbelbogen

Atlas
1. Halswirbel

Axis
Dreher, 2. Halswirbel

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B

Baastrup-Syndrom
Rückenschmerzen infolge einer Berührung von Dornfortsätzen, oft verursacht durch degenerative Höhenminderung der Bandscheiben. Dies kann einhergehen mit Irritation der umgebenden Weichteile.

Bandscheibe
Die Bandscheibe besteht aus einem äußeren Faserring und einem inneren Gallertkern. Der Innenraum der Bandscheibe steht dabei – bedingt durch den Wassergehalt des Bandsscheibenkernes – unter einem hydrostatischen Druck.
Der umgebende Faserring wird aus scherengitterartig angeordneten Bindegewebsfasern (Kollagen) mit geringer Dehnbarkeit gebildet. Diese Kollagenfasern sind an der verdickten Randleiste des Wirbelkörpers angewachsen. Im äußeren Drittel wird dieser Faserring von sensiblen Nerven versorgt.

Der von den Wirbelkörperabschlussplatten einerseits und dem Faserring andererseits begrenzte Gallertkern ist mit einer Hydraulikpumpe vergleichbar, die im Inneren der Bandscheibe einen hohen Druck aufbaut. Dieser Druck schwankt je nach körperlicher Belastung. Aufgrund des hohen Innendruckes ist eine Blutversorgung der Bandscheibe durch Gefäße nur eingeschränkt möglich. Lediglich in einem frühen Entwicklungsstadium des Menschen werden die Bandscheiben noch über Blutgefäße versorgt. Später bilden sich diese Gefäße zurück. Eine Erneuerung oder Reparatur des Bandscheibengewebes im Verlauf des Lebens ist deshalb nicht mehr möglich. Die Bandscheibe gehört zu den Gewebearten, die nur einmal angelegt werden und sich bei einer Verletzung oder bei einem Verschleiß nicht mehr neu bilden können.

Sterben Teile der Bandscheibe z.B. infolge von Degeneration ab, können diese durch körpereigene Regenerationsprozesse nicht repariert werden. Der hohe Druck in der Bandscheibe von Erwachsenen lässt eine Blutzirkulation nicht zu. Daher wird abgestorbenes Bandscheibengewebe entweder vom Körper resorbiert oder Teile des Gallertkerns treten aus dem Inneren der Bandscheibe – meist durch einen Riss im Faserring – nach außen.

Bandscheibenprotrusion
Degenerative Veränderung einer Bandscheiben, bei der der Faserring nicht komplett zerrissen wird, sondern sich nur nach außen vorwölbt.

Bandscheibenvorfall
Ein Bandscheibenvorfall ist die Folge einer degenerativen Bandscheibenerkrankung (Discopathie) oder einer Verletzung. Degeneration und Verletzung unterscheiden sich in ihrer Gewebsbeschaffenheit wesentlich voneinander, so dass sie durch den erfahrenen Chirurgen klar unterschieden werden können.
Größere Massen des Gallertkernes der Bandscheibe können zuerst den Faserring nach außen vorwölben und unter den äußeren Bandapparat rutschen (medizinisch: Bandscheibenvorwölbungen oder subligamentäre Bandscheibenvorfälle).

Durchbricht jedoch das abgestorbenen Material des Gallertkerns – möglicherweise auch mit Anteilen des Faserringes – die äußere Hülle, tritt es nach außen in den Wirbelkanal. Dabei können die umliegenden Nerven verdrängt werden.

Im Wirbelkanal können durch den Bandscheibenvorfall die Nervenwurzeln und / oder die Rückenmarkstrukturen gedrückt werden; im Bereich des Nervenwurzelaustrittsloches können nur die Nerven bedrängt werden.

Bandscheibenvorfall Behandlung
Ein Großteil der Bandscheibenvorfälle besteht aus dem weichen und wasserhaltigen Gewebe des Gallertkerns; wir sprechen von einem so genannten Softdisc oder weichem Bandscheibenvorfall. Wenn diese keine schnell zunehmenden neurologischen Defizite oder Schäden an den Nervenstrukturen verursachen, ist eine Operation nicht nötig. Man kann konservativ behandeln und die weitere Entwicklung abwarten. Dieser Bandscheibenvorfall wird nämlich vom Körper in der Regel selbständig abgebaut, so dass sich die Beschwerden innerhalb weniger Wochen wieder zurückbilden.
Von einem harten Bandscheibenvorfall oder „hard disc“ sprechen wir, wenn der Bandscheibenvorfall aus nicht resorbierbarem Gewebe besteht. Dies ist immer dann der Fall wenn der Gallertkern einen geringeren Wassergehalt aufweist, also „trocken“ ist. Dieses Gewebe bleibt meist an der Austrittsstelle und wird vom Körper nicht abgebaut. Im Laufe der Zeit können Blutgefäße in eine solche Raumforderung einspriessen, es kommt zu Verkalkungen.

Verursacht der Bandscheibenvorfall schnell zunehmende neurologische Störungen oder besteht er aus nicht resorbierbarem Gewebe, ist die operative Entfernung die Therapie der Wahl. Unser Ziel ist es, diesen Bandscheibenvorfall auf die schonendste Art zu entfernen. Welche Methode dabei angewendet wird, ist abhängig von der Konsistenz des Bandscheibenvorfalls, von dessen Lage und welcher Abschnitt der Wirbelsäule betroffen ist (Halswirbelsäule, Brustwirbelsäule oder Lendenwirbelsäule).

Bandscheibenvorfall Hals- und Brustwirbelsäule
Vor allen Dingen im Bereich der Hals- und Brustwirbelsäule können Bandscheibenvorfälle im Wirbelkanal auf das Rückenmark drücken.
Bandscheibenvorfälle im Bereich der Brustwirbelsäule verursachen prinzipiell auf die gleiche Art und Weise Beschwerden wie Bandscheibenvorfälle in der Halswirbelsäule. Die Bedrängung der Nervenwurzeln äußert sich hier in gürtelförmigen Schmerzen, die streng nach dem Strickleiterprinzip entsprechend der Höhe des Bandscheibenvorfalles entlang der Rippen nach vorne ausstrahlen. Die Bandscheibenvorfälle im Bereich der Brustwirbelsäule sind insgesamt sehr selten und die Masse des Bandscheibengewebes ist meist gering. Deswegen werden sie meist konservativ behandelt.
Da das Rückenmark im Bereich der unteren Brustwirbelsäule endet, bedrängen Bandscheibenvorfälle im Bereich der Lendenwirbelsäule ausschließlich die Nervenwurzeln. Entsprechend dem Versorgungsgebiet der betroffenen Nervenwurzel kommt es zu einer charakteristischen Schmerzausstrahlung in die Beine (medizinisch: radikuläre Ausstrahlung). Der Neurologe oder der Wirbelsäulenchirurg kann anhand dieser Zuordnung exakt feststellen, welche Nervenwurzel betroffen ist.

So passt eine ganz bestimmte Lage des Bandscheibenvorfalles zu ganz bestimmten Beschwerden bzw. Schädigungszeichen der Wurzeln. Diese werden in zwei Gruppen unterschieden:
– Lähmungen
– Gefühlsstörungen

Ist der Druck zu hoch oder besteht er zu lange, kann der Nerv Schaden nehmen, der sich auch nach Entfernung des Bandscheibenvorfalles nicht mehr zurückbilden kann.
Das Zeitfenster, in dem behandelt werden muss, damit keine Beschwerden zurück bleiben, ist unterschiedlich groß.
Generell lässt sich sagen: Je höher der Druck war und je länger der Schaden bestand, umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit einer Rückbildung. Insgesamt sind jedoch die Nervenwurzeln im Gegensatz zum Rückenmark Druck gegenüber toleranter. So gibt es durchaus Verläufe, bei denen sich nach Entfernung des Bandscheibenvorfalles auch eine seit längerer Zeit bestehende Lähmung und Gefühlsstörung zurückgebildet hat.

Die häufigsten Bandscheibenvorfälle im Bereich der Halswirbelsäule sind die so genannten mediolateralen oder die foraminären Vorfälle, Typ II und III. Sie bedrängen meistens auf einer Seite die jeweilige Wurzel, können aber auch das Rückenmark an einer Seite bedrängen.
Da der Wurzelkanal im Bereich der Halswirbelsäule sehr eng ist, spürt der Patient ganz schnell die typischen Beschwerden (radikuläre – wurzelbedingte Schmerzausstrahlung in deren Versorgungsgebiet).

Typische Schmerzausstrahlungen sind:
Schulter (C5)
bis zum Daumen und Zeigefinger (C6)
Handrücken und die mittleren Finger (C7)
über den Ellenbogen, Kleinfingerkante bis Klein- und Ringfinger (C8)

Der Körper versucht, den Wurzelkanal mit einer Zwangshaltung im Nackenbereich zu öffnen. Dadurch kommt es zur Überanstrengung der Nackenmuskulatur und somit zu Verspannungen und Nackenschmerzen. Die Muskeln können bis zu ihren Ansätzen zwischen den Schulterblättern und am Kopf/Hinterhauptbereich schmerzen. Durch die Verspannungen kommt es zu einer Fehlinformation an das Gleichgewichtszentrum mit Schwindelgefühlen, Kopfschmerzen, Gesichtsmissempfindungen und Ohrensausen. Dieses kann sehr unangenehm sein und Ängste auslösen.

Liegt der Bandscheibenvorfall mittig und ist groß, ist im Wesentlichen das Rückenmark betroffen. Es kann durchaus sein, dass die Patienten dabei am Ort des Geschehens nur geringe Beschwerden verspüren oder erst etwas bemerken, wenn es zu einer spastischen Lähmung kommt. Die Ursache ist eine Durchblutungsstörung am Rückenmark, die mit einem Absterben von Rückenmarkgewebe einhergeht. Das Rückenmark ist Teil des zentralen Nervensystems und kann sich nach Gewebsverlust nicht mehr regenerieren. Das bedeutet, dass ein solcher Schaden dauerhaft bestehen bleibt. Daher ist es äußerst wichtig, solche Druckschäden rechtzeitig zu beheben, um Spätfolgen (so genannte Rückenmarkaufweichung oder cervikale Myelopathie) zu vermeiden.

Bandscheibenvorfall Hals- und Brustwirbelsäule Behandlung
Bandscheibenvorfälle im Bereich der Brustwirbelsäule, die operativ behandelt werden müssen, sind selten. Dazu gehören Bandscheibenvorfälle, die in Höhe der Wurzel oft seitlich des Rückenmarks liegen und die Wurzel dabei bedrängen. Das ist teilweise mit quälenden Schmerzen verbunden, die bis an die dazugehörige Rippe ausstrahlen und bis nach vorne zur Mittellinie verlaufen.
Solche Bandscheibenvorfälle entfernen wir mikrochirurgisch über einen so genannten transforaminären Zugang durch die Nervaustrittsstelle. Diese wird mikrochirurgisch erweitert und ausschließlich der kleine Sequester (Bandscheibenrest), der die Wurzel bedrängt mit einem Mikrohäkchen herausgezogen und entfernt. Große mittlere Bandscheibenvorfälle, die eine Querschnittssymptomatik auslösen, entfernen wir über einen seitlichen Zugang zwischen den Rippen durch das Bandscheibenfach. Danach müssen die an das leere Bandscheibenfach angrenzenden Wirbel miteinander versteift werden. Hierzu wird in den Bandscheibenraum ein Knochenspan eingepflanzt. Anschließend werden die Wirbel von hinten miteinander verschraubt.
Da es sich hierbei um einen recht großen Eingriff handelt, wird diese Operation nur dann durchgeführt, wenn eine Querschnittslähmung droht.
Wenn größere Bandscheibenvorfälle auf das Rückenmark drücken, wird meist schneller die Indikation zu einer Druckentlastung gestellt als bei Schädigungen im Bereich der Lendenwirbelsäule. Die Druckentlastung erfolgt im Halsbereich immer über einen vorderen mikrochirurgischen Zugang durch die Bandscheibe. So muss nach diesen Eingriffen die Bandscheibenfunktion wieder hergestellt werden. Wir machen das mittels einer Zwischenwirbelendoprothese, einer sogenannten künstliche Bandscheibe. Unsere Besonderheit ist, dass wir die künstliche Bandscheibe erst nach einer Wiederherstellung der Wirbelgeometrie und nur mittels eines geeichten Rahmensystems einsetzen. Stets bedenken wir dabei, dass das eigene Bewegungszentrum wieder hergestellt wird. Für diese Technik haben wir eigens entwickelte Rahmensysteme, die uns diese genaue Plazierung ermöglichen.

Bandscheibenvorfall Lendenwirbelsäule
Da das Rückenmark im Bereich der unteren Brustwirbelsäule endet, bedrängen Bandscheibenvorfälle im Bereich der Lendenwirbelsäule ausschließlich die Nervenwurzeln. Entsprechend dem Versorgungsgebiet der betroffenen Nervenwurzel kommt es zu einer charakteristischen Schmerzausstrahlung in die Beine (medizinisch: radikuläre Ausstrahlung). Der Neurologe oder der Wirbelsäulenchirurg kann anhand dieser Zuordnung exakt feststellen, welche Nervenwurzel betroffen ist.
So passt eine ganz bestimmte Lage des Bandscheibenvorfalles zu ganz bestimmten Beschwerden bzw. Schädigungszeichen der Wurzeln. Diese werden in zwei Gruppen unterschieden:
– Lähmungen
– Gefühlsstörungen

Ist der Druck zu hoch oder besteht er zu lange, kann der Nerv Schaden nehmen, der sich auch nach Entfernung des Bandscheibenvorfalles nicht mehr zurückbilden kann.
Das Zeitfenster, in dem behandelt werden muss, damit keine Beschwerden zurück bleiben, ist unterschiedlich groß.
Generell lässt sich sagen: Je höher der Druck war und je länger der Schaden bestand, umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit einer Rückbildung. Insgesamt sind jedoch die Nervenwurzeln im Gegensatz zum Rückenmark Druck gegenüber toleranter. So gibt es durchaus Verläufe, bei denen sich nach Entfernung des Bandscheibenvorfalles auch eine seit längerer Zeit bestehende Lähmung und Gefühlsstörung zurückgebildet hat.

Bandscheibenvorfall Lendenwirbelsäule Behandlung
Ein Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule kann in der Regel über einen minimal-invasiven Zugang mikrochirurgisch ersatzlos entfernt werden. Die in unserer Klinik entwickelte Technik des Verschlusses des Rückenmarkskanales reduziert in diesem Zusammenhang die Gefahr der postoperativen Narbenentwicklung erheblich. Bei dieser Technik wird das Ligamentum flavum unter mikrochirurgischen Bedingungen der Länge nach gespalten, die Ränder werden zur Seite fixiert und nach der Entfernung des Bandscheibenvorfalles wird das Ligamentum flavum wieder vernäht. Hierbei handelt es sich um ein Kombinationsverfahren zwischen Mikrochirurgie und Endoskopie. Der Aktionsradius in-cranio-caudaler Ausrichtung (nach oben und unten) ist wesentlich größer als bei dem o.g. perkutanen Zugang durch die Wurzelaustrittsstelle. Auf eine ergiebige Entfernung der Bandscheibe verzichten wir, da unsere Meinung nach , dass das Zusammensinken des Bandscheibenfaches dadurch nur beschleunigt wird und die Instabilität erhöht wird. Die minimal-invasiven Druckentlastungen haben im Vergleich zu normalen mikrochirurgischen Druckentlastungen ohne Verschluss des Spinalkanals eine geringere Rezidivrate.

Bending-Aufnahme
Bei dieser Art von Röntgenaufnahme neigt man sich mit dem Oberkörper seitwärts soweit es möglich ist. Diese Aufnahme wird mit der Röntgenaufnahme der Wirbelsäule im aufrechten Zustand verglichen. Der Vergleich ermöglicht eine Aussage über die Beweglichkeit der Wirbelsäule, was für die weitere Skoliosenbehanldung (z.B. Korsett, Operation) von Bedeutung ist. Je nach Beweglichkeit der Wirbelsäule kann auf einer Bending-Aufnahme bei Seitwärtsneigung eine Verbesserung in einer Krümmung zu sehen sein. Bending-Aufnahmen können sowohl im Stehen als auch im Liegen gemacht werden. Manchmal unterstützen Röntgenassistenten die passive Begradigung der Wirbelsäule, indem sie an den Beinen und am Oberkörper des Patienten ziehen, besonders wenn zu einer rigiden Wirbelsäulenverkrümmung Muskelspasmen hinzu kommen
Quelle: www.skoliose-info-forum.de

Blockwirbel
Als Blockwirbel wird die teilweise oder ganze Verschmelzung (Fusion) zweier oder mehrerer Wirbelkörper bezeichnet. Die Verschmelzung kann durch eine Entwicklungsstörung bedingt oder im Laufe des Lebens erworben sein.
Eine dysontogenetische Blockwirbelbildung findet sich zum Beispiel beim Klippel-Feil-Syndrom.
Erworbene Blockwirbel können sich z. B. nach Entzündungen der Wirbel und Bandscheiben (z. B. nach Tuberkolose), nach Trauma oder bei ausgeprägter Degeneration der Bandscheiben und angrenzenden Wirbel ausbilden
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Blockwirbel (14.03.2011)

Brustwirbelsäule (BWS)
Als Brustwirbelsäule (BWS) wird der Abschnitt der Wirbelsäule zwischen Hals- und Lendenwirbelsäule bezeichnet. Sie besteht beim Menschen aus 12 Wirbeln, bezeichnet mit Th1 bis Th12 (Th steht für lat. Pars thoracica, „Brustteil“, von Thorax „Brustkorb“). Beim gesunden Menschen weist sie einen Bogen nach hinten auf, was als physiologische Kyphose bezeichnet wird.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Brustwirbelsäule (14.03.2011)

BWS
Brustwirbelsäule

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C

Canalis sacralis
Kreuzbeinkanal (unteres Ende des Wirbelsäulenkanals)

Canalis spinalis
Wirbelsäulenkanal, Spinalkanal, Rückenmarkskanal

Canalis vertebralis
Wirbelsäulenkanal, Spinalkanal, Rückenmarkskanal

Caput costae
Rippenkopf, gelenkig mit der Wirbelsäule verbundenes Ende der Rippe

Chêneau-Korsett
Als Chêneau-Korsett wird ein sog. aktives Inspirations-Derotations-Korsett bezeichnet, das als Orthese 1978 von Jacques Chêneau in die Behandlung der Skoliose eingeführt wurde. Es wird bei Patienten angewendet, die sich im Wachstumsalter befinden und an einer progredienten idiopathischen Skoliose mit einem COBB-Winkel ab ca. 20° leiden, wobei es nur zur Körperpflege abgenommen werden sollte.

Obwohl es zwischenzeitig durch Rigo in Barcelona und Weiß in Bad Sobernheim deutliche Veränderungen erfuhr, sind die Grundprinzipien gleich geblieben: Grundsätzlich kann die Korrektur der Skoliose nur dann erreicht werden, wenn sie die dreidimensionale Verformung des Rumpfes ausgleicht, also die Verkürzung in vertikaler Richtung, die Seitenabweichung in transversaler Richtung und die Verdrehung um die Längstachse. In jeder dieser Richtungen ist die Wirbelsäule verdreht. Es muss also eine dreidimensionale Derotation der Wirbel vorgenommen werden.

Dies wird gewährleistet, indem das Chêneau-Korsett asymmetrisch gebaut ist und neben Druckzonen (Pelotten) auch Freiräume (Expansionszonen) bildet.Beim Bau des Korsetts wird zunächst ein Gipsabdruck des Patienten angefertigt. Daraus erstellt der Orthopädie-Mechaniker das Korsett mit drei Druckpunkten, die – wie beim Milwaukee-Korsett der Halsring – als Mahnpunkte den Träger des Korsetts anregen, aktiv die Fehlhaltung auszugleichen. Deshalb macht auch nur die Kombination aus Korsettbehandlung und krankengymnastischer Übungsbehandlung einen Sinn. Becken und oberer Thoraxanteil werden fixiert. Dazwischen werden nach dem Drei-Flächen-System Druck und Entlastung so verteilt, dass daraus eine Derotationswirkung in allen drei Ebenen erfolgt.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Chêneau-Korsett (14.03.2011)

COBB-Winkel (COBB-Maß)
Angabe in Grad zur Stärkenbestimmung eines Skoliose-Bogens, einer Kyphoseoder Lordose.
Gibt an in welchem Winkel die Wirbeldeckplatten der jeweils schiefsten Wirbel (zur Horizontalen) am Anfang und Ende eines Bogens zueinenader stehen. Wird auf dem Röntgenbild vermessen. Das Röntgenbild sollte möglichst im Stehen angefertigt werden, da die Krümmung im Liegen geringer ist. Zumindest bei der Erstaufnahme sollte die gesamte Wirbelsäule abgebildet sein.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Skoliose (14.03.2011)

Columna vertebralis
Wirbelsäule

Computertomographie (CT)
Methode der Erfassung und Aufbereitung von dreidimensionalen Daten. Eines der bildgebenden Verfahren in der Diagnostik. Arzt und Patient können sich eine präzise räumliche Vorstellung von der Beschaffenheit der Wirbelsäule und eventueller krankhafter Veränderungen machen; die Operationsplanung wird hierdurch um ein Vielfaches verfeinert.

Im Bereich der Bildgebung verfügt die Galenus Klinik mit dem Philipps Computertomographen iCT über die zur Zeit fortschrittlichste Technologie, die es erlaubt bei minimaler Strahlenbelastung selbst kleinste anatomische Strukturen dreidimensional darzustellen und zu analysieren. Die hierfür notwendige Software wurde in Zusammenarbeit mit dem Hersteller speziell an die wirbelsäulenchirurgischen Erfordernisse angepasst und ermöglicht dem Arzt, die Operationen präzise zu planen und dem Patienten anschaulich darzustellen.

Corpus vertebrae
Wirbelkörper

cranial
kopfwärts

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D

Degeneration
Im heutigen medizinischen Sprachgebrauch versteht man unter Degeneration die Rückbildung und den Verfall vorwiegend ganzer Gewebe oder Organe:
– einen Abbau oder Funktionsverlust anlagebedingt oder aufgrund von chronischen Schädigungsfaktoren („degenerative Erkrankungen“) oder unzureichendem Gebrauch,
– eine Rückentwicklung nicht mehr gebrauchter Körperteile im Laufe der Evolution oder der individuellen Reifung (präziser als Involution bezeichnet)
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Degeneration (14.03.2011)

Diagnostik, elektrophysiologisch
Viele Erkrankungen im Bereich der Wirbelsäule, des Rückenmarkes oder des Gehirns führen zu einer Störung der Nervenfunktion. Die elektrophysiologische Diagnostik (Messung der Nervenfunktion) erlaubt eine relativ präzise Aussage darüber, um welche Art von Störung es sich handelt, wo sie lokalisiert ist und wie lange sie schon besteht. Für diese elektrophysiologischen Untersuchungen der Nervenfunktion stehen modernste Geräte zur Verfügung.

Diagnostik
Vor jeder Behandlung steht eine subtile klinische, elektrophysiologische und bildgebende Diagnostik. Die Eingangsuntersuchungen können, wenn es notwendig erscheint, durch eine unter stationären Bedingungen durchgeführte invasive Funktionsdiagnostik in Form von Myelographien, Discographien und Facetteninfiltrationen abgerundet werden.
Wenn eine Operation unumgänglich ist, verschaffen sich unsere operierenden Ärzte einen umfassenden Einblick in das jeweilige Krankheitsbild: Diagnose und Therapie liegen in einer Hand.Nach einer gründlichen Anamneseerhebung sowie einer detailgenauen klinischen und röntgenologischen Untersuchung können – entsprechend den individuellen Erfordernissen – erweiterte Diagnoseverfahren folgen:

– Computertomographie
– Funktionsdiagnostik
– Elektrophysiologische Diagnostik
– Beurteilung der Blutgefäße
– Analyse der Rückenmarksflüssigkeit

Im Bereich der Bildgebung verfügt die Galenus Klinik mit dem Philipps Computertomographen iCT über die zur Zeit fortschrittlichste Technologie, die es erlaubt bei minimaler Strahlenbelastung selbst kleinste anatomische Strukturen dreidimensional darzustellen und zu analysieren. Die hierfür notwendige Software wurde in Zusammenarbeit mit dem Hersteller speziell an die wirbelsäulenchirurgischen Erfordernisse angepasst und ermöglicht dem Arzt, die Operationen präzise zu planen und dem Patienten anschaulich darzustellen.Alle diagnostisch erhobenen Daten werden in einem Abschlussgespräch mit dem Patienten ausführlich besprochen. Dabei wird dem Patienten die genaue Ursache seiner Beschwerden dargelegt und die Möglichkeiten einer Therapie erörtert.

Discektomie
Entfernung einer Bandscheibe

Discopathie
degenerativen Bandscheibenerkrankung, siehe Bandscheibenvorfall

Discus intervertebralis
Bandscheibe, Zwischenwirbelscheibe, bestehend aus einem weichem Gallertkern (Nucleus pulposus) und umgebendem Faserknorpelring (Anulus fibrosus)

distal
(distare „sich entfernen“): vom Körperzentrum entfernt gelegen oder verlaufend
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Anatomische_Lage-_und_Richtungsbezeichnungen (14.03.2011)

dorsal
(dorsum „Rücken“): rückenseits, am Rücken gelegen
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Anatomische_Lage-_und_Richtungsbezeichnungen (14.03.2011)

Drehgleiten (Wirbeldrehgleiten)
Seitliches Abgleiten eines Wirbelkörpers über den darunter liegenden, verbunden mit einer Rotation
Quelle: http://www.skoliose-op.info/lexikon/d.html (14.03.2011)

Dysraphien
(synonym Dysrhaphien; von griechisch Rhaphe = Naht) sind eine Gruppe von angeborenen Fehlbildungen des Schädels, der Wirbelsäule und des Rückenmarks, bei welchen sich die Neuralplatte des Embryos nicht wie sonst zu einem Rohr schließt, sondern bis zur Geburt mehr oder weniger offen bleibt. Oft haben die betroffenen Kinder gleichzeitig angeborene Hautveränderungen, Wirbelsäulenverkrümmung und Fehlbildungen der Arme und Beine. Eine Minderversorgung der Schwangeren mit dem Vitamin Folsäure erhöht die Fehlbildungsrate.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Dysraphie (14.03.2011)

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E

Epiduralraum
Zwischen der außen um das Rückenmark liegenden harten Hirnhaut (Dura mater) und dem Periost (Knochenhaut, gleichzeitig das äußere Blatt der Dura mater), das die Innenwand des Wirbelkanals auskleidet, befindet sich ein mit Fett- und Bindegewebe sowie einem Venengeflecht (Plexus venosus vertebralis) ausgefüllter Raum, der Peri- oder Epiduralraum.
Im Epiduralraum liegen, umgeben von einer Aussackung der Dura mater spinalis, die Nervenwurzeln der abgehenden Rückenmarksnerven und das Spinalganglion. Über eine Injektion eines örtlich wirkenden Betäubungsmittels (Lokalanästhetikum) in diesen Raum kann man diese Nervenwurzeln ausschalten (Periduralanästhesie).
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Wirbelkanal#Strukturen_im_Wirbelkanal(14.03.2011)

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F

Facettengelenke
An der Hinterseite der Wirbelsäule befinden sich jeweils rechts und links die Wirbelbogengelenke. Die Gelenkflächen sind so angelegt, dass sich der obere Teil gegen den unteren anlegt. Das ist eine passive Arretierung der Wirbelkörper. Durch das „Auseinanderdrücken“ der Wirbelkörper durch die Bandscheibe kann das Wirbelbogengelenk sich in den anatomischen Begrenzungen normal bewegen. Erkrankt die Bandscheibe, nimmt der Abstand zwischen zwei Wirbeln ab, die Wirbel sacken aufeinander zu und belasten die Wirbelbogengelenke. Die Folge ist ein beschleunigter Verschleiß dieser Strukturen; hieraus können unterschiedlich ausgeprägte Beschwerden entstehen. Schmerzbedingt kann auch die Beweglichkeit der Facettengelenke abnehmen. Ob diese Gelenke an der Schmerzentstehung beteiligt sind, testen wir durch gezielte Infiltration eines örtlichen Betäubungsmittels.

Facettengelenksinfiltration
Zwischen den hinten gelegenen Wirbelbögen finden sich auf beiden Seiten kleine Gelenke, die man auch als Facettengelenke bezeichnet. Diese Gelenke sind in einem hohen Prozentsatz an der Entstehung von Rückenschmerzen beteiligt. Durch ihre selektive Ausschaltung mit einem örtlichen Betäubungsmittel kann ihre Rolle bei der Schmerzentstehung näher eingegrenzt werden.

Facies articulares
Gelenkflächen

Fluoroskopie
Durchleuchtung

Foramen transversarium
Öffnung am Querfortsatz

Foramen vertebrae
Wirbelloch

Formetric
Rasterstereographisches Verfahren zur 3D-Analyse der Körperstatik und der Wirbelsäule.
Ermöglicht eine strahlungsfreie optische Vermessung des menschlichen Rückens und der Wirbelsäule.
Es dient zur Vermessungen, Analyse und Verlaufskontrolle bei Kyphosen und Lordosen, sowie zur Analyse und Verlaufskontrollen bei Skoliosen.
Die Wirbelsäulenvermessung erreicht bei Skoliosen nicht die Präzision und Zuverlässigkeit einer Röntgenuntersuchung, und kann diese daher nicht ersetzen. Es eignet sich jedoch sehr gut zur ergänzenden Verlaufskontrolle zwischen den Röntgenuntersuchungen.
FORMETRIC-Untersuchungen sind Teil von stationären Skoliose-Rehabilitationsprogrammen, sie können jedoch auch in einigen Orthopädischen Praxen durchgeführt werden, wobei die Krankenkassen die Kosten hierfür in der Regel nicht tragen.
Quelle: http://www.skoliose-op.info/lexikon/f.html (14.03.2011)

Fraktur
Bruch

Funktionsdiagnostik
Röntgenologische und computertomographisch gestützte Funktionsdiagnostik einzelner Wirbelsäulenabschnitte, um das Verhalten der Bandscheiben in besonderen Lagen und unter besonderen Belastungen besser beurteilen zu können und um das individuelle Bewegungszentrum des einzelnen Wirbelsäulenabschnittes präzise bestimmen zu können. Hauptsächlich und schwerpunktmäßig stehen folgende Untersuchungsmethoden zur Verfügung:

– Myelographie (Kontrastmitteldarstellung des Rückenmarkskanales)
Die Myelographie bildet einen wesentlichen Bestandteil der Funktionsdiagnostik. Es gibt nach dem heutigen Stand der Technik keine Methode, die ähnlich präzise Aussagen über das Verhalten der Bandscheiben unter Bewegung und Belastung, im Sitzen und im Stehen und über die hieraus resultierende mögliche Bedrängung der Nervenstrukturen erlaubt, wie die Myelographie.
Bei der Myelographie wird dem Patienten in örtlicher Betäubung ein Kontrastmittel in den Rückenmarkskanal der Lendenwirbelsäule eingespritzt. Danach erfolgen die Funktionsuntersuchungen mit Röntgen undComputertomographie.
Diese Untersuchung ist in der Regel nicht schmerzhaft. Zur Vermeidung von möglichen Problemen wie Übelkeit und Kopfschmerzen, die gelegentlich auftreten, führen wir diese Untersuchung – wie viele andere Kliniken auch – im Rahmen eines kurzen stationären Aufenthaltes durch.Provokations-Discographie. Bei dieser Untersuchung wird dem Patienten in örtlicher Betäubung unter Röntgenkontrolle mit einem definierten Druck ein Kontrastmittel in die Bandscheibe eingespritzt. Mit dieser Untersuchungsmethode lassen sich verlässliche Aussagen darüber gewinnen, ob eine bestimmte Bandscheibe für die Schmerzauslösung mitverantwortlich ist oder nicht. Gleichzeitig gewinnt man Informationen über die Lokalisation der krankhaften Veränderungen innerhalb der Bandscheibe.

– Facettengelenksinfiltration
Zwischen den hinten gelegenen Wirbelbögen finden sich auf beiden Seiten kleine Gelenke, die man auch als Facettengelenke bezeichnet. Diese Gelenke sind in einem hohen Prozentsatz an der Entstehung von Rückenschmerzen beteiligt. Durch ihre selektive Ausschaltung mit einem örtlichen Betäubungsmittel kann ihre Rolle bei der Schmerzentstehung näher eingegrenzt werden.Infiltrationen der Kreuz-Darmbein-Fuge (Ileosakralgelenk)
Das Ileosakralgelenk stellt die Verbindung zwischen Becken und Wirbelsäule dar; es liegt zwischen der Beckenschaufel und dem Kreuzbein. Dieses Gelenk hat kein großes Bewegungsausmaß, ist aber sehr störungsanfällig. Veränderungen im normalen und gewohnten Bewegungsablauf, z.B. durch Erkrankungen im Bereich der Lendenwirbelsäule, können zu Funktionsstörungen dieses Gelenkes, sogenannten Blockierungen führen. Diese Blockierungen sind bisweilen außerordentlich schmerzhaft. Die Symptomatik ist ähnlich wie bei einer Nervenreizung durch einen Bandscheibenvorfall. Infiltrationen des Gelenkes mit einem Lokalanästhetikum und/oder einer Cortisonpräparat können zu einer raschen Beschwerdelinderung führen und geben wertvolle Hinweise bei der Analyse des Schmerzgeschehens.

Fusion
Verschmelzung zweier oder mehrerer Wirbel spontan als Endstadium eines Krankheitsverlaufs oder therapeutisch zur Behandlung irreparabler Bandscheibenschäden.
Quelle: www.skoliose-info-forum.de/glossar

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G

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H

Halswirbelsäule (HWS)
Die Halswirbelsäule (HWS, engl. cervical spine) bezeichnet die Gesamtheit der Wirbel zwischen Kopf und Brustwirbelsäule bei Menschen und den anderen Wirbeltieren.
Die Halswirbelsäule ist in der Regel der beweglichste Wirbelsäulenabschnitt. Die beiden dem Schädel am nächsten liegenden Wirbel haben Eigennamen: Atlas („Nicker“) und der Axis („Dreher“), bedingt durch ihre vom üblichen Aufbau eines Wirbels abweichende Bauform. Es folgen fünf weitere Wirbel. Die Halswirbelsäule weist beim gesunden Menschen einen Bogen nach vorn auf, was als physiologische Lordose bezeichnet wird. Die Wirbel werden mit dem Symbol C (C1–C7, von oben nach unten) bezeichnet.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Halswirbelsäule (14.03.2011)

Hintere Bedrängung
Die hintere und seitliche Wand des Wirbelkanals wird hauptsächlich durch zwei Strukturen gebildet und zwar durch das gelbe Band, (Ligamentum flavum) und durch die beiden Wirbelbogengelenke mit ihrer Gelenkkapsel. DieWirbelbogengelenke sind über den knöchernen Wirbelbogen miteinander verbunden sind. Infolge von degenerativen Instabilitäten und Sintern (Zusammensinken) des Bandscheibenfaches verändern sich diese Strukturen im Alter zunehmend. So kann die Gelenkkapsel verkalken, die Wirbelbogengelenke können sich durch Überlastung vergrößern, und das Ligamentum flavum kann sich durch den Spannungsverlust verdicken. In diesen Fällen entwickelt sich eine Spinalkanalstenose vorwiegend durch Vergrößerung der hinten gelegenen Strukturen (hintere Bedrängung).Diese hintere Bedrängung kann verstärkt werden durch zystische Aussackungen der Gelenkkapsel der Wirbelbogengelenke, die sich im Gefolge der Entwicklung des Verschleißprozesses der Wirbelbogengelenke bilden können.

Hintere Bedrängung Behandlung
In der Galenus Klinik beseitigen wir diese hintere Bedrängung des Wirbelkanals mittels minimal-invasiver Chirurgie. Die Verknöcherungen und die Zysten, die zu der Einengung führen, werden abgetragen, ohne jedoch die für die Wirbelsäulenstatik notwendigen Strukturen zu verletzten. Dadurch bleibt die Stabilität der Wirbelsäule ebenso erhalten wie die für die Bewegung mitverantwortlichen Wirbelbogengelenke.Der Vorteil dieser Methode für Sie als Patient:
- Nach dem Eingriff können Sie sofort wieder aufstehen und die Wirbelsäule wie gewohnt belasten.
- Eine Änderung Ihrer Lebensgewohnheiten ist nicht notwendig.

Hohlkreuz (Hyperlordose)
Als Hohlkreuz oder Hyperlordose wird eine Fehlhaltung mit übertriebenerLordose der Lendenwirbelsäule bezeichnet, bei der sich die Bauchpartie nach vorn wölben kann. Auslöser kann zum einen eine durch Bewegungsmangel oder falsche Körperhaltung mangelhaft trainierte Bauchmuskulatur sein, die ihre Funktion als Gegenspieler der Rückenmuskulatur nicht mehr voll erfüllen kann. Außerdem kann eine zu schwache Rückenmuskulatur, welche die Wirbelsäule nicht optimal stützen kann, ein Grund für eine Hyperlordose sein. Im fortgeschrittenen Stadium kann ein Hohlkreuz Rückenschmerzen verursachen. Zur Verbesserung dieser Fehlhaltung können Rückenschule, Bauch- und Rückenmuskeltraining und bestimmte Sportarten eingesetzt werden
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Lordose (14.03.2011)

HWS
Halswirbelsäule

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I

Idiopathie
Der Begriff Idiopathie wird in Verbindung mit Krankheiten genutzt, die ohne eine fassbare Ursache entstehen
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Idiopathie (14.03.2011)

Ileosakralgelenk (ISG)
Das Ileosakralgelenk stellt die Verbindung zwischen Becken und Wirbelsäuledar; es liegt zwischen der Beckenschaufel und dem Kreuzbein. Dieses Gelenk hat kein großes Bewegungsausmaß, ist aber sehr störungsanfällig. Veränderungen im normalen und gewohnten Bewegungsablauf, z. B. durch Erkrankungen im Bereich der Lendenwirbelsäule, können zu Funktionsstörungen dieses Gelenkes, sogenannten Blockierungen führen. Diese Blockierungen sind bisweilen außerordentlich schmerzhaft. Die Symptomatik ist ähnlich wie bei einer Nervenreizung durch einen Bandscheibenvorfall. Infiltrationen des Gelenkes mit einem Lokalanästhetikum und/oder einer Cortisonpräparat können zu einer raschen Beschwerdelinderung führen und geben wertvolle Hinweise bei der Analyse des Schmerzgeschehens.

Instabilitäten
Unter „Instabilitäten“ werden alle diejenigen Zustände verstanden, die dadurch gekennzeichnet sind, dass zwei benachbarte Wirbel sich nicht mehr physiologisch miteinander bewegen und sich dementsprechend nicht mehr in einem stabilen Zustand befinden.Bei einer Instabilität ist der Bewegungsumfang des Segmentes pathologisch vergrößert und die neuromuskuläre Steuerung gestört. Eine der wesentlichen Ursachen der Instabilität ist die Alterung der Bandscheibe.Die Instabilität führt im Laufe der Zeit zu Fehlbelastungen der beteiligten Strukturen. Dadurch kann es zu weiteren pathologischen Veränderungen wie Arthrose der Wirbelbogengelenke oder Wirbelgleiten kommen. Ein Wirbelsegment bleibt solange instabil, bis es der Körper selbst innerhalb eines gewissen Zeitraumes, z.B. unterstützt durch gezielte Physiotherapie, stabilisiert oder bis es der Arzt, bei Versagen von konservativen Therapiemaßnahmen, in einen stabilen Zustand bringt.Liegt eine bandscheibenbedingte Instabilität vor, die noch nicht zu degenerativen Veränderungen an den beteiligten Wirbel geführt hat, versuchen wir in jedem Fall eine bewegungserhaltende dynamische Stabilisierung mit einer künstlichen Bandscheibe (Arthroplastie) vorzunehmen.

intervertebral
zwischen den Wirbeln liegend

Inzisur, Incisura
Einkerbung, Einschnitt, Einziehung

ipsilateral, homolateral
auf der gleichen Seite befindlich
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Anatomische_Lage-_und_Richtungsbezeichnungen (14.03.2011)

Ischiasnerv
Der Ischiasnerv, fachsprachlich Nervus ischiadicus (auch „Sitzbeinnerv“ oder „Hüftnerv“, Os ischii = „Sitzbein“), ist ein peripherer Nerv des Plexus lumbosacralis (Lenden-Kreuz-Geflecht). Er ist der mächtigste Nerv des Körpers. Seinen Ursprung hat er beim Menschen aus den letzten lumbalen und den ersten drei sakralen Rückenmarkssegmenten (4. Lendensegment bis 3. Kreuzsegment des Rückenmarks, L4–S3)
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Nervus_ischiadicus (14.03.2011)

Ischiassyndrom
vom Ischiasnerv ausgehende Beschwerden (ausgelöst z.B. durchBandscheibenvorfall, Hüftgelenksverrenkungen, Vergiftungen, Verletzungen der Wirbelsäule, Nervenentzündungen oder Tumoren)

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J

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K

kaudal, caudal
(cauda „Schwanz“): zum Schwanze hin (beim aufrecht stehenden Menschen also unten, bei Tieren hinten)
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Anatomische_Lage-_und_Richtungsbezeichnungen (14.03.2011)

Klippel-Feil-Syndrom
Das Klippel-Feil-Syndrom (auch kongenitale Halswirbelsynostose genannt) ist ein seltenes, angeborenes Syndrom aus einer Fehlbildung der Halswirbelsäule und möglichen weiteren Fehlbildungen. Es ist benannt nach Maurice Klippel (französischer Neurologe und Psychiater, 1858–1942) und André Feil (französischer Neurologe, *1884)
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Klippel-Feil-Syndrom (14.03.2011)

kontralateral
auf der gegenüberliegenden Seite befindlich
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Anatomische_Lage-_und_Richtungsbezeichnungen (14.03.2011)

kranial, cranial
(cranium „Schädel“): zum Schädel hin (beim Menschen also oben, bei Tieren vorn)
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Anatomische_Lage-_und_Richtungsbezeichnungen (14.03.2011)

Kreuzbein
Das Kreuzbein (lat. Os sacrum) ist ein beim erwachsenen Menschen in etwa keilförmiger Knochen. Es entwickelte sich durch Verschmelzung (Synostose) aus den ursprünglich einzelnen, im Verlauf der Evolution zusammengewachsenen Wirbeln, den sogenannten Kreuzwirbeln. Beim Heranwachsenden findet diese Verschmelzung (vorher ein knorpeliger Verbund) bis zum Ende der Wachstumsphase statt. Das Kreuzbein umschließt den hinteren Abschnitt desWirbelkanals und bildet mit Hüftbein und Darmbein eine Einheit – den Beckengürtel
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kreuzbein (14.03.2011)

Kyphoplastie
Die Kyphoplastie ist ein minimalinvasives Verfahren zur Behandlung von Wirbelbrüchen. Über kleine Kanülen mit einem Durchmesser von ca. 4 mm werden zwei Ballons in den gebrochenen Wirbel eingeführt. Durch Auffüllen der Ballons mit einem Kontrastmittel wird der zusammengebrochene Wirbel aufgerichtet.Anschließend wird diese Aufrichtung fixiert, indem in die entstandene Höhle ein Knochenzement eingespritzt wird, der innerhalb weniger Minuten aushärtet und damit den gebrochenen Wirbel stabilisiert
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kyphoplastie (14.03.2011)

Kyphose
Als eine Kyphose wird in der Fachsprache beim Menschen eine nach hinten (dorsal) konvexe Krümmung der Wirbelsäule bezeichnet. Ist sie unnatürlich stark ausgeprägt, spricht man auch von einem Buckel.Die Kyphose ist das Gegenteil einer Lordose
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kyphose (14.03.2011)

Kyphoskoliose
siehe Skoliose

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L

Lamina arcus vertebrae
hinterer Wirbelbogenteil

lateral
(lat. latus „Seite“): zur Seite hin gelegen
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Anatomische_Lage-_und_Richtungsbezeichnungen (14.03.2011)

Lendenlordose
natürliche Krümmung im Bereich der der Lendenwirbelsäule

Lendenwirbelsäule (LWS)
Als Lendenwirbelsäule (LWS) wird der untere Abschnitt der Wirbelsäule bezeichnet. Sie besteht beim Menschen aus 5 Wirbeln (L1–L5, von oben nach unten), die als Lendenwirbel bezeichnet werden. Beim Menschen wird die Lendenwirbelsäule durch den aufrechten Gang hoch belastet, sie stellt die Basis des Rumpfes dar. Durch diese Belastungen kommt es häufig zu schmerzhaften Reizzuständen, der Oberbegriff „Kreuzschmerz“ mag dazu dienen, vom banalen Schmerzsyndrom bis zum Bandscheibenschaden mit neurologischen Ausfällen eine große Palette von Krankheitsbildern zusammenzufassen. Eine schwache Stützkraft im Lendenwirbel-Bereich kann bei Babys zu einer Sitzkyphose führen. Form und Aussehen der Lendenwirbelsäule unterliegen beim Menschen einer großen Variabilität, man nimmt an, dass hier die aufrechte Körperhaltung entwicklungsgeschichtlich noch nicht vollständig verarbeitet ist
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Lendenwirbelsäule (14.03.2011)

Ligament
Band; dehnbares Collagen-Fasergewebe, das Knochen flexibel miteinander verbindet

Ligamenta alaria
Flügelbänder; sie verbinden den Zahnfortsatz des 2. Halswirbels mit der oberen Gelenksfläche des 1. Halswirbels und den Gelenksköpfchen des Hinterhaupts

Ligamenta flava
Verbindung zwischen benachbarten Wirbelbögen durch elastische Fasern

Ligamentum apicis dentis
Band zwischen Spitze des Zahnfortsatzes des 2. Halswirbels und der Vorderseite des Hinterhauptlochs

Ligamentum longitudinale anterius
vorderes Längsband; an den Vorderflächen des Hinterhaupts und der Wirbelkörper befestigtes Band

Ligamentum nuchae
Nackenband; an elastischen Fasern reiche Verbindung zwischen den Dornfortsätzen der Halswirbel und des äußeren Knochenvorsprungs des Hinterhauptbeins

Lordose
Lordose ist der medizinische Fachbegriff für eine nach vorne (ventral) konvexe Krümmung der Wirbelsäule. Die entgegengesetzte Krümmung wird als Kyphosebezeichnet.
Beim Menschen ist eine Lordose im Bereich der Halswirbelsäule (cervical) und der Lendenwirbelsäule (lumbal) physiologisch, also normal. Die Abbildung zeigt eine normale Haltung der Wirbelsäule mit der Brustkyphose etwa in Bildmitte und darunter der Lendenlordose
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Lordose (14.03.2011)

lumbal
im Bereich der Lendenwirbelsäule

Lumbalanästhesie
Schmerzausschaltung der unteren Körperhälfte durch Einspritzen eines lokal wirkenden Betäubungsmittels in den Rückenmarkskanal der Lendenwirbelsäule

Lumbalskoliose
nach seitwärts gerichtete dauerhafte Verkrümmung der Lendenwirbelsäule

Lumbalsyndrom
Beschwerden, die von der Lendenwirbelsäule ausgehen (z.B. Ischias-, Bandscheiben-Syndrom und Lumbago) typischerweise mit ausstrahlenden Schmerzen, Empfindungsstörungen und Lähmungen

lumbosakral
zum Lenden-Kreuzbein-Abschnitt gehörend

LWS
Lendenwirbelsäule

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M

medial
zur Mitte hin gelegen
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Anatomische_Lage-_und_Richtungsbezeichnungen(14.03.2011)

Meningozele
Ausstülpung der Hirnhäute durch einen Spalt der Wirbelsäule bzw. des Schädels, siehe Spina bifida

Morbus Bechterew
angsam fortschreitende, entzündliche rheumatische Erkrankung der Wirbelsäule und ihrer Gelenke, die zu zunehmender Versteifung führt

Morbus Scheuermann
Scheuermannsche Krankheit, Adoleszentenkyphose.
Eine im Jugendlichenalter auftretende Wachstumstörung der Wirbelkörper, die oft mit Schmerzen einhergeht, zur Bildung von Keilwirbeln, einem Rundrücken und Verteifung der Wirbelsäule führen kann.
Quellen: Medizine-Worldwide – Morbus Scheuermann, Adoleszentenkyphose, Scheuermannsche Krankheit – Wikipedia (14.03.2011)

Myelographie
Kontrastmitteldarstellung des Rückenmarkskanales.
Die Myelographie bildet einen wesentlichen Bestandteil der Funktionsdiagnostik. Es gibt nach dem heutigen Stand der Technik keine Methode, die ähnlich präzise Aussagen über das Verhalten der Bandscheiben unter Bewegung und Belastung, im Sitzen und im Stehen und über die hieraus resultierende mögliche Bedrängung der Nervenstrukturen erlaubt, wie die Myelographie.
Bei der Myelographie wird dem Patienten in örtlicher Betäubung ein Kontrastmittel in den Rückenmarkskanal der Lendenwirbelsäule eingespritzt. Danach erfolgen die Funktionsuntersuchungen mit Röntgen und Computertomographie.
Diese Untersuchung ist in der Regel nicht schmerzhaft. Zur Vermeidung von möglichen Problemen wie Übelkeit und Kopfschmerzen, die gelegentlich auftreten, führen wir diese Untersuchung – wie viele andere Kliniken auch – im Rahmen eines kurzen stationären Aufenthaltes durch.

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N

Neuroforamen, Neuroforamina
(Plural: Neuroforamina) Ein Neuroforamen ist ein knöcherner Wurzelkanal, durch den Nervenwurzeln (und Blutgefäße) den Spinalkanal unterhalb der Wirbelkörper verlassen
Quelle: http://www.biologie-lexikon.de(14.03.2011)

Neuroforamenstenose
Die Neuroforamenstenosen oder die Verengungen der Nervenwurzelaustrittsöffnungen gehören zu den sehr häufigen Krankheitsbildern, von denen auch jüngere Patienten betroffen sein können.
Wie kommt es zu dieser Verengung? Ursächlich ist meist ein Höhenverlust der Bandscheibe. Dadurch verringert sich der Abstand zwischen dem Wirbelkörper, der oberhalb der Bandscheibe liegt und dem, der unterhalb liegt. Dadurch verengt sich der Nervenwurzelkanal. Zu beachten ist dabei, dass der Höhenverlust der Bandscheibe nicht immer symmetrisch einhergeht. Oft verkippt das Bandscheibenfach nach links oder rechts, es entstehen einseitige Neuroforamenstenosen.Bei fortgeschrittenen Abnutzungserscheinungen verengen zusätzlich Kalkablagerungen und Arthrosen der Wirbelbogengelenke die Wurzelaustrittsöffnungen.Im Bereich der Halswirbelsäule gibt es eine Besonderheit. Seitlich am Wirbelkörper ist eine zusätzliche Gelenkverbindung zum nächsten Wirbelkörper , das Uncovertebralgelenk. Auch dieses Gelenk kann sich infolge der Arthrose verdicken und den Wurzelaustrittskanal dabei einengen.

Neuroforamenstenose Behandlung
Konservative Therapiemaßnahmen haben bei den Neuroforamenstenosen eher schlechte Erfolgsaussichten. Oft sind die radikulären (ausstrahlenden) Beschwerden für den Patienten sehr quälend. Häufig haben die Patienten einen langen Leidens- und Behandlungsweg mit konservativen Maßnahmen hinter sich, bevor sie einen Wirbelsäulenchirurgen aufsuchen.
Meist kann nur mittels spezieller Diagnosetechnik (hoch auflösende sekundäre digitale Bildbearbeitung) die tatsächliche Ursache der Beschwerden geklärt werden. Da jedoch nicht jeder Arzt – auch nicht jeder auf die Wirbelsäule spezialisierte Arzt – über diese technischen Voraussetzungen verfügt, bleiben die Ursachen der Beschwerden oft lange unerkannt.
Operatives Ziel ist die Druckentlastung im Neuroforamen. Meistens gelingt das, indem beide Wirbel durch eine Versteifungsoperation wieder auf ihre Ursprungsdistanz gebracht werden. Dabei muss unbeding darauf geachtet werden, dass die Distanz zwischen den beiden langfristig bestehen bleibt. Denn infolge des Einheilungsprozesses kann sich die Distanz wieder verringern und das Neuroforamen verkleinert sich erneut. Die Beschwerden treten wieder auf. Um das zu verhindern, muss eine ausreichende Druckentlastung vom Chirurgen durchgeführt werden. Dies ist mit einem hohen Risiko für Nerv- oder Gefäßverletzungen verbunden und erfordert große Erfahrung vom behandelnden Chirurgen.Im Lendenbereich ist die Erhaltung der Bewegung nicht so wichtig, wie im Halsbereich. So wird meistens das Problem der Neuroforamenstenose im Bereich der Lendenwirbelsäule durch eine stabilisierende Maßnahme nach Wiederherstellung der Bandscheibenhöhe erreicht.

Neuroforamenstenose, discogen
Die Neuroforamina können durch ausschließlich bandscheibenbedingte Veränderungen eingeengt werden. Am bekanntesten ist in diesem Zusammenhang der akute Bandscheibenvorfall oder die Bandscheibenvorwölbung (Protrusio).
Neuroforamenstenosen können aber auch ausschließlich durch einen altersbedingten Höhenverlust der Bandscheibe zustande kommen. Mit zunehmendem Alter verliert nämlich die Bandscheibe physiologischer Weise Wasser – sie trocknet gewisser Maßen aus. Im Zuge dieser Entwicklung sacken die angrenzenden Wirbel aufeinander zu und der dazwischen liegende Faserring der Bandscheibe wird nach außen/hinten gewölbt mit dem Resultat einer Einengung des Neuroforamens. Die individuell anatomischen Gegebenheiten spielen hierbei eine wichtige Rolle. So hat ein Patient, bei dem der Abstand zwischen den Pedikeln groß ist viel mehr Platzreserve, als ein Patient mit angeboren engen Nervenwurzelaustrittslöchern und wird dadurch erst viel später Beschwerden entwickeln.

– Diagnostik
Konventionelle Röntgenbilder, Kernspintomographien und Computertomographien mit 3D-Rekonstruktion sind in der Diagnostik unerlässlich.

– Behandlungsmethode
Ein einfacher Bandscheibenvorfall kann über einen minimal-invasiven mikrochirurgischen Zugang relativ problemlos mit dem Resultat einer schnellen Beschwerdelinderung entfernt werden. . Bringen diese minimal-invasive Behandlungsmethoden auf Dauer keinen Erfolg, muss auch hier eine stabilisierende Maßnahme im Sinne einer Versteifung erwogen werden.

Neuroforamenstenose, knöchern
Im fortgeschrittenen Stadium der Degeneration sind sämtliche Strukturen, die das Neuroforamen bilden, verdickt und teilweise verknöchert. Die Nervenwurzel verläuft also jetzt in einem knöchern eingeengten Kanal. Findet hier keine oder nur eine geringe Bewegung statt, verursachen diese Neuroforamenstenosen keine Beschwerden.
Bei einer Überbeweglichkeit oder Instabilität des betroffenen Segmentes kommt es jedoch regelhaft bei jeder Bewegung zu einer mehr oder weniger ausgeprägten Durchmesserschwankung mit weiterer Einengung des Neuroforamens. Hierdurch wird die Nervenwurzel in dem Kanal gereizt oder sogar gedrückt. Das Resultat sind ausstrahlende (radikuläre) Schmerzen, die mit der Zeit zunehmen können.Solche – auch bewegungsabhängige – Einengungen der Neuroforamina sind diagnostisch oft schwer zu erfassen und darzustellen. In der Bildgebung kommt deshalb den Funktions-Myelographien mit anschließender Computertomographie und dreidimensionaler Aufbereitung der Daten eine überragende Bedeutung zu.

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O

Orthese
Orthopädische Korsette werden als Rumpf- bzw. Rückenorthesen bezeichnet. Man unterscheidet passive und aktive Rumpforthesen. Passive Rumpforthesen sind sogenannte Stützkorsetts, die vorrangig die Aufgabe der Entlastung, Unterstützung und Bettung vorwiegend bei Schmerzpatienten und Patienten mit instabilen Wirbelsäulen haben. Die aktiven Rückenorthesen sollen zur aktiven Korrektur der Fehlstatik der Wirbelsäule z. B. bei Skoliose, Kyphose, Morbus Scheuermann, Hyperlordose und Osteoporose animieren. Dies geschieht am wirksamsten zur Wachstumslenkung bei Kindern und Jugendlichen. Aber auch Erwachsene können mit aktiven Rumpforthesen Haltungsverbesserung und Schmerzlinderung bei Wirbelsäulenproblemen erreichen
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Orthese (14.03.2011)

Os coccygis
Fusion der Steißwirbel

Os sacrum
Fusion der Kreuzwirbel

Osteochondrose
Eine Osteochondrose oder Osteochondrosis ist eine Störung der chondralen Ossifikation, also der Umwandlung von Knorpel zu Knochen als Teil des normalen Wachstumsprozesses. Sie kann daher grundsätzlich an zwei Lokalisationen auftreten: im Gelenk und in den Wachstumsfugen.
In beiden Fällen wird der Knorpel nicht genügend rasch zu Knochen umgebaut, so dass sich eine abnorm dicke Knorpelschicht bilden kann. Da Knorpel keine eigenen Blutgefäße besitzt, sondern durch Diffusion ernährt wird, werden die tiefer gelegenen Knorpelschichten immer schlechter ernährt und degenerieren. Dabei kann sich bei der gelenksansässigen Osteochondrose auch ein Knorpelstück lösen und frei im Gelenk schwimmen („Gelenkmaus“) – man spricht dann von einer Osteochondrosis (oder Osteochondritis) dissecans, kurz OCD
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Osteochondrose
(14.03.2011)

Osteophyten
knöcherne Abstützreaktionen in Form von Randwülsten an den Wirbelkörperabschlußplatten
Osteoporose
Die Osteoporose ist eine häufige Alters-Erkrankung des Knochens, die ihn für Brüche (Frakturen) anfälliger macht. Die auch als Knochenschwund bezeichnete Krankheit ist gekennzeichnet durch eine Abnahme der Knochendichte durch den übermäßig raschen Abbau der Knochensubstanz und -struktur. Die erhöhte Frakturanfälligkeit kann das ganze Skelett betreffen.
Die Osteoporose ist die häufigste Knochenerkrankung im höheren Lebensalter. Am häufigsten (95 %) ist die primäre Osteoporose, das heißt diejenige Osteoporose, die im Gegensatz zur sekundären Osteoporose nicht als Folge einer anderen Erkrankung auftritt. 80 % aller Osteoporosen betreffen postmenopausale Frauen. 30% aller Frauen entwickeln nach der Menopause eine klinisch relevante Osteoporose. Sekundäre Osteoporosen sind seltener (5%), wobei Erkrankungen, die eine Behandlung mit Glukokortikoiden während einer längeren Zeitspanne erfordern und/oder zu einer Immobilisation führen, im Vordergrund stehen
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Osteoporose (14.03.2011)

Osteotomie
zur Wirbelsäulenaufrichtung: keilförmiges Ausschneiden von Knochenstücken
bewußte Durchtrennung eines Knochens im Rahmen einer Operation
Quelle: www.skoliose-info-forum.de/glossar

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P

p.-a.
posterior –anterior – Richtungsangabe von Rückeneite zur Vorderseite (z.B. Durchstrahlungsrichtung bei Röntgenuntersuchungen). Diese Durchstrahlungsrichtung wird bevorzugt, um die Strahlenbelastung der Brust bei Mädchen zu verringern.

paramedian
neben der Mitte gelegen
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Anatomische_Lage_und_Richtungsbezeichnungen(14.03.2011)

Pediculus arcus vertebrae
vorderer Wirbelbogenteil
Wurzel des Wirbelbogens (lat.: pediculus = Füßchen)

Periduralraum
(oft synonym zu Epiduralraum gebraucht) Raum zwischen der harten Rückenmarkshaut (Dura mater spinalis) und der Knochenhaut (Periost) der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule

posterius
rückseitig

Primärkorrektur
Korrektur der Wirbelsäulenverkrümmung im Korsett zu Beginn der Korsett-Therapie
Quelle: www.skoliose-info-forum.de/glossar

Processus articularis inferior
unterer Gelenkfortsatz beim Wirbelbogengelenk

Processus articularis superior
oberer Gelenkfortsatz beim Wirbelbogengelenk

Processus spinosus
Dornfortsatz

Processus transversus
Querfortsatz

Procesus
Vorwölbung, Fortsatz

Progredienz
Fortschreiten, sich verschlechtern
Quelle: www.skoliose-info-forum.de/glossar

Protrusion
siehe Bandscheibenprotrusion

Provokations-Discographie
Bei dieser Untersuchung wird dem Patienten in örtlicher Betäubung unter Röntgenkontrolle mit einem definierten Druck ein Kontrastmittel in die Bandscheibe eingespritzt. Mit dieser Untersuchungsmethode lassen sich verlässliche Aussagen darüber gewinnen, ob eine bestimmte Bandscheibe für die Schmerzauslösung mitverantwortlich ist oder nicht. Gleichzeitig gewinnt man Informationen über die Lokalisation der krankhaften Veränderungen innerhalb der Bandscheibe

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Q

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R

Radiologie
Strahlenheilkunde

radiologisch
durch Röntgen feststellbar
Quelle: www.skoliose-info-forum.de/glossar

Reklination
Das Zurückbiegen der Wirbelsäule

retroperitoneal
hinter dem Bauchraum

Risser-Zeichen / -Grad / -Stadium
Zur Bestimmung der Knochenreife. Wird auf der Röntgenaufnahme des Beckens anhand der Apophysenfugen des Darmbeins festgestellt. Unterteilung in 5 Stadien: Risser-Stadium 0 (keine Verknöcherung) bis Riesser-Stadium 5 (vollständige Verknöcherung, WS-Wachstum abgeschlossen).
Wird bis heute als Indikator für noch zu erwartende Progredienz einer Skoliose herangezogen, was sich jedoch als fehlerhaft erwiesen hat. Trotz abgeschlossener Verknöcherung sind noch beträchtliche Krümmungszunahmen möglich. Auch kann der Rissergrad nicht als Kriterium für den Abschlußzeitpunkt einer Korsett-Versorgung herangezogen werden, da dies in den meisten Fällen zu früh ist und zu beträchtlichen Korrekturverlusten führen kann.
Quelle: www.skoliose-info-forum.de/glossar

Rotation
Drehung, Torsion (der Wirbelkörper)

Rotationsskoliose
Wirbelsäulenfehlstellung aufgrund seitlicher Verkrümmung und Drehung der einzelnen Wirbelkörper

rudimentär
bruchstückhaft, fragmentiert, nicht ausgebildet, rückständig oder verkümmert
Quelle: www.skoliose-info-forum.de/glossar

Rundrücken (Hyperkyphose)
Bei einer krankhaften Verstärkung der Kyphose, in diesem Fall jene der Brustwirbelsäule, spricht man von einem Rundrücken, einer Hyperkyphose oder lateinisch einem Gibbus
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kyphose (14.03.2011)

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S

sagittal
Betrachtungsebene entsprechend dem in den Rücken geschossenen Pfeil (lat.: sagitta = der Pfeil)

Scheuermannsche Krankheit
siehe Morbus Scheuermann

Schmorlsche Knorpelknötchen
Bei Morbus Scheuermann vorkommende knorpelig umgewandelte Bandscheibeneinbrüche in der Wirbelkörperdeckplatte Quelle:
www.skoliose-info-forum.de/glossar

Schroth
Befundspezifische Physiotherapie zur Korrektur von Wirbelsäulendeformitäten (Skoliose, Kyphose, Scheuermann …) sowie Fehlhaltungen bei Kindern. Die Methode erfordert die aktive Mitarbeit des Patienten und ist daher nicht für Kleinkinder sowie stark geistig behinderte Personen geeignet. Zum erlernen der Methode ist aufgrund der Komplexität ein mehrwöchiger stationärer Reha-Aufenthalt in einer der nach Schroth behandlenden Kliniken dringend angeraten. Der Patient kann die Behandlung danach eigenständig durch ein tägliches Übungsprogramm zu Hause sowie über aktive Korrekturen im Alltag weiterführen. Zur Unterstützung und Kontrolle stehen hierfür in vielen Orten nach Schroth ausgebildete Physiotherapeuten zur Verfügung.Informationsseiten: Dreidimensionale Skoliose-Behandlung nach Schroth (www.skoliniti.de). Literaur: Dreidimensionale Skoliose-Behandlung, Wirbelsäulendeformitäten – konservatives Management, Befundgerechte Physiotherapie bei Skoliose

sekundäre Skoliose
Nicht-idiopathische Skoliose. Skoliose deren auslösende Ursache bekannt ist, die auf eine andere Erkrankung zurückzuführen ist
Quelle:www.skoliose-info-forum.de/glossar

Sinistrorotationsskoliose
nach seitwärts gerichtete dauerhafte Verkrümmung der Wirbelsäule durch linksdrehung der Wirbelkörper

Skoliometer nach Bunnel
Klinisches Messgerät zur Verlaufskontrolle; gibt Hinweise auf eventuelle Krümmungsverschlechterungen. Der Scoliometerwert ist direkt proportional zur Wirbelkörperrotation im Röntgenbild und lässt in gewissen Grenzen Rückschlüsse auf den zu erwartenden Cobb-Winkel
zu Informationsseiten: Wikipedia | Scoliometer (Inclinometer)

Skoliose
Unter einer Skoliose versteht man eine dreidimensionale Verkrümmung der Wirbelsäule. Entwicklungsbedingt sind hierbei einerseits die einzelnen Wirbelkörper in sich rotiert und andererseits gegenüber den benachbarten Wirbelkörpern verdreht.Die Skoliose entsteht in der jugendlichen Wachstums- und Entwicklungsphase. In 85% der Fälle ist die Ursache unklar – man bezeichnet dies dann als „idiopathisch“. In den restlichen 15% liegen unterschiedliche Ursachen zugrunde, insbesondere zählen hierzu knöcherne Fehlbildungen der Wirbelkörper und neuromuskuläre Fehlsteuerungen.
Insbesondere während des pubertären Wachstumsschubes kann sich die Verkrümmung der Wirbelsäule rapide verschlechtern, sodass in dieser Phase besondere Aufmerksamkeit geboten ist.

Unbehandelt schreitet die Wirbelsäulenverkrümmung voran. Dies führt nicht nur zu einer äußerlich sichtbaren Verunstaltung, sondern auch zu einer Bedrängung und Funktionsbeeinträchtigung der inneren Organe wie Herz und Lunge.

Auf einem Röntgenbild kann man den Verkrümmungsgrad der Wirbelsäule winkelgenau vermessen

Skoliose Behandlung
Ist die Verkrümmung geringer als 40°, aber noch ein weiteres Wachstum zu erwarten, sollte versucht werden, mit einem Korsett die Krümmung auszugraden und das Wachstum zu lenken. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass das Korsett konsequent mindestens 18 Stunden am Tag getragen wird.Bei stärkeren Verkrümmungen und wenn noch ein weiteres Voranschreiten zu erwarten ist, sollte eine operative Stabilisierung vorgenommen werden. Hierfür stehen verschiedene Operationsmethoden zur Verfügung, die sich nach dem Ausmaß und der Lokalisation der Krümmung richten.
Stets sind wir bemüht, die Verkrümmung maximal zu korrigieren und dabei die Stabilisierungsstrecke so kurz wie möglich zu halten.

Spina bifida
Bei der Spina bifida – von lat. spina (Stachel, Dorn: bezieht sich auf den Processus spinosus – den Dornfortsatz des Wirbelkörpers) und bifidus (in zwei Teile gespalten), somit auf deutsch „Wirbelspalt“ oder „Spaltwirbel“, auch „offener Rücken“ – handelt es sich um eine Neuralrohrfehlbildung, die unterschiedliche Ausprägungen haben kann und sich entsprechend unterschiedlich schwer auswirkt
Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Meningozele (14.03.2011)

Spina
Wirbelsäule, Rückenmark, Dorn, Stachel, Gräte

spinal
zu Wirbelsäule oder Rückenmark gehörend, bzw. diese Teile betreffend

Spinalkanalstenose
Die Wirbelkanalverengung wird medizinisch auch als Spinalkanalstenose bezeichnet und zählt zu den häufigsten Erkrankungen der Wirbelsäule im Alter. Die Wirbelkanalverengungen können in allen 3 Abschnitten der Wirbelsäule auftreten, Halswirbelsäule, Brustwirbelsäule und auch Lendenwirbelsäule. Die häufigsten Spinalkanalstenosen sind dort, wo hohe mechanische Ansprüche an die Wirbelsäule gestellt werden, also im Bereich der Halswirbelsäule und im Lendenbereich.
Die klinischen Probleme einer Wirbelkanalverengung im Halswirbelsäulenbereich können vielfältig sein. Die Palette der Beschwerden reicht von Kopfschmerzen über Schwindel bis zu Tinnitus und Gangstörungen.
Die Spinalkanalstenose im Bereich der Lendenwirbelsäule führt oft zu dem Bild der Schaufensterkrankheit. Den Namen hat die Erkrankung aufgrund der Tatsache, dass der Patient wegen Rückenschmerzen oder ausstrahlende Schmerzen im Bereich der Beine, nach einer bestimmten Gehstrecke gezwungen ist, eine Rast einzulegen. So bleibt der Patient z.B. entlang einer Einkaufspromenade an allen möglichen Schaufenstern stehen und wartet auf das Abklingen seiner Schmerzen. Es gibt unterschiedliche Auslöser für eine Spinalkanalstenose. Im Untermenü sind sie im Einzelnen aufgelistet.

Spinalkanalstenose Behandlung
Verengungen des Wirbelkanals entstehen über längere Zeiträume hinweg. Daher nehmen die Beschwerden langsam und schleichend zu. Wird jedoch der Wirbelkanal soweit eingeengt, dass ein bestimmter Durchmesser unterschritten wird, kann es auch sehr rasch zu neurologischen Ausfallerscheinungen kommen. Ob ein operativer Eingriff notwendig ist, hängt vom Krankheitsverlauf, vom Leidensdruck des Patienten und dem Ausmaß der Verengung ab.Voraussetzung für das Gelingen der Operation mit nachfolgender Beschwerdefreiheit ist die hohe methodologische Kompetenz des behandelnden Chirurgen, d.h. erst nach sorgfältiger Diagnostik erstellen wir daher auf der Grundlage unserer langjährigen Erfahrung ein individuelles Behandlungskonzept für Sie.

Spondylarthropathie
Wirbelsäulenerkrankung mit Beteiligung der kleinen Wirbelgelenke

Spondylarthrose
verschleißbedingte Veränderungen Wirbelbogengelenke
Quelle: www.skoliose-info-forum.de/glossar

Spondylitis
Entzündng der Wirbelkörper

Spondylodese
Spondylodese (Wirbelkörperverblockung) ist eine Operation zur Versteifung von zwei oder mehr Wirbelkörpern an der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule. Die Operation dient der Behebung oder der Verhütung einer Instabilität der Wirbelsäule, wie sie z. B. bei instabilen Brüchen (Fraktur) oder beim Wirbelgleiten (Spondylolisthese) auf Grund einer Spaltbildung im Wirbelbogen vorliegt.
Um Festigkeit zu garantieren, werden Schrauben in die Wirbelkörper eingesetzt, die über Stangen oder Metallplatten miteinander verbunden sind. In den Bandscheibenzwischenraum werden dabei oft Knochenspäne eingebracht, um die knöcherne Verbindung der Wirbelkörper herbeizuführen. Eventuell werden zusätzlich besondere Implantate in den Zwischenwirbelraum eingefügt, wie z. B. Titankäfige (Cage), die den Abstand der Wirbelkörper zueinander halten, bis die knöcherne Heilung erfolgt ist.
Eine Besonderheit bei der Röntgenbildgebung nach Spondylodese ist, dass in der Computertomografie durch die Metallimplantate viele Artefakte auftreten, die die Beurteilbarkeit der Bilder erschweren können. Werden Stahlimplantate eingesetzt, ist die Magnetresonanztomographie (MRT) nicht durchführbar. Es stehen jedoch auch Titanimplantate zur Verfügung, mit denen eine MRT-Untersuchung möglich ist.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Spondylodese (14.03.2011)

spondylogen
von der Wirbelsäule ausgehend

Spondylolisthese Behandlung
Ist das Wirbelgleiten noch nicht so stark ausgeprägt und sind die Beschwerden gering, kann man eine konservative Therapie durch stabilisierende Krankengymnastik versuchen. Wenn dies erfolglos ist oder das Gleiten voranschreitet, führen wir eine vollständige Reposition der betroffenen Wirbel durch und korrigieren – je nach Notwendigkeit – die begleitende Wirbelsäulenverkrümmung. Dies führt in aller Regel zu einer schnellen Beschwerdefreiheit und verhindert eine pathologische Fehlbelastung der angrenzenden Bandscheiben.Häufig sind ältere Patienten mit entsprechend geringerer Knochendichte von diesem Krankheitsbild betroffen. Das verlangt eine besondere Vorgehensweise:
Um den osteoporotischen Wirbelkörper zunächst zu stabilisieren, füllen wir ihn mit Knochenzement auf. Anschließend werden die Pedikelschrauben (Pedikel = gemeinsamer „Stiel“ der Gelenkfortsätze) in den noch weichen Knochenzement eingebracht. Dies dient der Wiederherstellung der normalen „Wirbelgeometrie“. Nachdem der Knochenzement ausgehärtet ist, sind die Schrauben „einzementiert“ und halten den notwendigen Zug aus. Diese besondere Vorgehensweise ist eine Spezialität der Galenus Klinik.

Wirbelgleiten bei Kindern und Jugendlichen
In der körperlichen Wachstums- und Entwicklungsphase kann ein Wirbelgleiten auch aufgrund eines Ermüdungsbruches im Bereich eines der Wirbelbögen der unteren Lendenwirbelsäule zustande kommen. Meist ist der 5. Lendenwirbel betroffen, der dann gegenüber dem Kreuzbein nach vorne gleiten kann. Diesen Ermüdungsbruch bezeichnet man als Spondylolyse. Man findet dieses Krankheitsbild nur beim Menschen. Möglicherweise ist dies ein Tribut, den wir dem aufrechten Gang zollen müssen. Sportliche Betätigungen oder Belastungen, die mit einem verstärkten Hohlkreuz verbunden sind, können diese Anlage fördern.
Bei Kindern und Jugendlichen führt ein solches Wirbelgleiten nicht unbedingt zu Schmerzen. Manchmal findet man auch nur ein verändertes Gangbild oder eine Bewegungseinschränkung in der Hüfte oder der Wirbelsäule

Spondylolisthese
Wirbelgleiten infolge degenerativer Veränderungen.
Im Rahmen von degenerativen Instabilitäten kann es zu einer mehr oder minder starken Verschiebung der betroffenen Wirbel gegeneinander kommen. Diesen Vorgang bezeichnet man als Wirbelgleiten, oder auf medizinisch als „Spondylolisthese“. Durch ein solches Wirbelgleiten wird der Wirbelkanal verengt.Bei diesem Krankheitsbild muss die ursprüngliche Geometrie der betroffenen Wirbel, d.h. ihre Lage zueinander, wieder hergestellt werden. Deshalb „renken“ (reponieren) wir die Wirbel zunächst einmal so ein, dass sie wieder „normal“ zueinander stehen. Um das Repositionsergebnis zu halten, muß man anschließend eine Stabilisierungsoperation durchführen. Üblicherweise verschraubt man dabei die Wirbel gegeneinander und ersetzt die durch das Wirbelgleiten verschlissene Bandscheibe durch einen von vorne eingebrachten Platzhalter (Cage). Dabei müssen Sie keine wesentlichen Einschränkungen der Beweglichkeit der Wirbelsäule befürchten, denn in den meisten Fällen kann die Stabilisierung auf das betroffene Segment beschränkt werden.

Spondylolisthesis
siehe Spondylolisthese

Spondylosis deformans
Bandscheibenschädigung mit Einschränkung der Beweglichkeit

Synostose
Eine Synostose („Knochenhaft“) ist die knöcherne Verbindung (Verschmelzung) zweier Knochen
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Synostose (14.03.2011)

Syringomyelie
Flüssikeitsansammlung in der grauen Substanz des Rückenmarks, meist im Bereich der Hals- und Brustwirbelsäule

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T

thorakal
zum Brustkorb gehörend
Quelle: www.skoliose-info-forum.de/glossar

Thorakalskoliose
nach seitwärts gerichtete dauerhafte Verkrümmung der Brustwirbelsäule

Thorakalsyndrom
Beschwerden, die von der Brustwirbelsäule ausgehen (z.B. verursacht durch Fehlbelasung, Knochen- und Knorpelveränderungen oder Bandscheibenvorfall)

thorakolumbal
zum Übergang zwischen Brust- und Lendenwirbelsäule gehörig
Quelle: www.skoliose-info-forum.de/glossar

Thorakolumbalskoliose
dauerhafte seitliche Verkrümmung der Brust- und Lendenwirbelsäule

Truncus sympathicus
beidseitig von Schädelbasis bis Steißbein verlaufende, durch Nervenfasern verbundene Kette von Nervenzellanhäufungen (Ganglien)

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U

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V

ventral
(venter „Bauch“): bauchseits, am Bauch gelegen
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Anatomische_Lage-_und_Richtungsbezeichnungen (14.03.2011)

Ventrale Derotations Spondylodese
Entdrehende Versteifung von der Bauchwand her
Quelle: www.skoliose-info-forum.de/glossar

Vertebra prominens
7. Halswirbel

Vertebra cervicalis
Halswirbel

Vertebra lumbalis
Lendenwirbel

Vertebra sacralis
Kreuzbeinwirbel

Vertebra thoracica
Brustwirbel

Vertebra
Wirbel

Vertebralsyndrom
Allg. durch Schädigung oder Erkrankung der Wirbelsäule hervorgerufene Beschwerdenvertebrage
von der Wirbelsäule ausgehendvertical
jene Linie, die vom Scheitel zu der Sohle zieht und damit unabhängig von der momentanen Körperlage gilt
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Anatomische_Lage-_und_Richtungsbezeichnungen (14.03.2011)

Vordere Bedrängung Behandlung
Diese vorderen Einengungen sind wirksam und ohne wesentliches Risiko für die Nervenstrukturen auch nur von der Vorderseite aus zu beseitigen. Daher entscheiden wir uns bei dieser Form der Spinalkanalstenose in der Regel auch für einen operativen Zugang von der Bauchseite aus.
Methode: mikrochirurgisch, minimal-invasiv
Schnittführung: mittiger Bauchschnitt
Länge des Schnittes: 4 bis 5 cm sind üblicherweise ausreichend

Vordere Bedrängung
Mit zunehmendem Alter wird das Bandscheibengewebe trockener und verliert hierdurch an Spannung. Es kommt zu einem Höhenverlust der Bandscheibe. Dies kann 2 Konsequenzen haben:
– Der faserige Bandscheibenring (Anulus fibrosus) wölbt sich allseits, auch nach hinten vor.

– Der Körper versucht den im Segment einwirkenden pathologisch erhöhten Druck dadurch abzumildern, indem er ihn auf eine größere Fläche verteilt. Hierzu bildet er an den Wirbelkörperabschlußplatten knöcherne Abstützreaktionen in Form von Randwülsten, die man auch als Osteophyten bezeichnet.
Durch die Bandscheibenvorwölbungen, die zum Teil verkalkt sein können und durch die Osteotphyten wird der Wirbelkanal dann von der Vorderseite aus eingeengt.

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W

Wirbelbogengelenke
siehe Facettengelenke

Wirbeldrehgleiten
siehe Drehgleiten

Wirbelgleiten
siehe Spondylolisthese

Wirbelkanal
Der vordere Teil des Wirbelkanals wird durch die Hinterwand des Wirbelkörpers sowie die Hinterwand der Bandscheibe gebildet. Die seitliche Begrenzung entsteht durch die Wirbelbogenwurzeln. Nach hinten wird der Wirbelkanal von den Wirbelbögen und dem Ligamentum flavum (gelbes Band) abgeschlossen. Das Ligamentum flavum ist zwischen den beiden Wirbebögen gespannt. Es besteht aus längs verlaufenden elastischen Fasern unterschiedlicher Dicke.
Der Wirbelkanal ist innen mit einer Gleitschicht ausgekleidet. Diese Gleitschicht verhindert Vernarbungen und Verklebungen der Innenstrukturen und ermöglicht das freie Gleiten der empfindlichen Nervenstrukturen im Rückenmarkkanal.

Im Wirbelkanal verläuft ein wasserdichter Schlauch, der aus einer dünnen, starren Haut, der Dura, besteht und mit dem Hirnwasser (Liquor) gefüllt ist. Hierin schwimmen die Nerven und das Rückenmark; sie sind also flüssigkeitsgelagert und damit gegen äußere Einflüsse geschützt.
Das Rückenmark endet im Bereich der unteren Brust- und oberen Lendenwirbelsäule. Ausgehend von diesem Ende des Rückenmarks setzen sich die Nervenfasern schweifartig in Form der Cauda equina (Pferdeschweif) fort. Dieser Pferdeschweif ist eine Ansammlung einzelner Nervenwurzeln, die den Rückenmarkskanal hinabziehen um dann über ihre jeweiligen Nervenaustrittslöcher den Kanal zu verlassen.

Im Bereich jedes Wirbelsegments begleiten Ausstülpungen der Dura den Nerv und umschließen ihn bei seinem Austritt aus der Wirbelsäule manschettenförmig. Dadurch wird ein Auslaufen des Hirnwassers verhindert.

Zwischen dem Duraschlauch und den Wänden des Rückenmarkkanals befindet sich eine spezielle Fettart, das „Füllfett“. Die Funktion dieses Füllfettes ist eine weiche Auspolsterung des Wirbelkanals. Das Fettgewebe ist mit vielen Blutgefäßen durchzogen.

Aufgrund dieser hier dargestellten Konstruktion ist die Wirbelsäule ein komplexes Gelenkorgan. Sie erfüllt drei wichtige Funktionen:

1. Stütz- und Tragefunktion – Sie stützt unseren Körper und trägt den Kopf.

2. Gelenkfunktion – Sie ermöglicht die Bewegung des Kopfes und des Rumpfes.

3. Schutzfunktion – Sie ist ein sicherer „Behälter“ für das Nervensystem.
Der Bewegungsablauf der Wirbelsäule unterscheidet sich allerdings wesentlich von dem anderer Gelenke. Die zwischen den Wirbelkörpern gelegene Bandscheibe presst nämlich – im Gegensatz zu anderen Gelenken – mit hohem Druck die beiden über und unter ihm liegenden Wirbelkörper auseinander. Dieser Mechanismus wirkt der Schwerkraft entgegen – Antigravitationsfunktion. Der Faserring der Bandscheibe begrenzt den Druck nach außen und verhindert, dass der Gallertkern seine Position verändert.

Wirbelkanalverengung
siehe Spinalkanalstenose
Wirbelkörper
Die Wirbelkörper (Corpus vertebrae) sind an den zu benachbarten Wirbeln zeigenden Polen mit jeweils einer Deckplatte versehen. Zwischen diesen Deckplatten sind benachbarte Wirbel mit einer Bandscheibe faserknorplig sowie über zwei Bänder (Ligamentum longitudinale anterius und posterius) durch Bindegewebe untereinander verbunden
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Wirbel_(Anatomie)
(14.03.2011)

Wirbelsäule (WS)
Die normale Wirbelsäule besteht aus 7 Halswirbeln, 12 Brustwirbeln, 5 Lendenwirbeln und dem Kreuzbein. Jeder Wirbel besteht aus einem Wirbelkörper und einem Wirbelbogen.
Der Wirbelkörper ist der knöcherne Teil zwischen den beiden angrenzenden Bandscheiben. Er hat die Form einer Säule. Wie bei jeder Säule ist das tragende Element die Außenwand, Kortikalis genannt. Das Innere des Wirbelkörpers besteht aus stark durchbluteter Spongiosa (Schwammknochen).
Der Wirbelbogen ist auf beiden Seiten mit dem Wirbelkörper durch die Bogenwurzeln (Pedikel) verbunden. In der Mitte entspringt von den Wirbelbögen nach hinten gerichtet der Dornfortsatz. Seitlich ragt der meist stummelartig ausgebildete Querfortsatz weg. An diesen knöchernen Strukturen sind die Muskeln befestigt, die rechts und links der Wirbelsäule verlaufen.
Die Beweglichkeit der einzelnen Wirbel gegeneinander wird durch drei Strukturen sichergestellt: Vorne sind die Wirbelkörper untereinander jeweils durch eine elastische Bandscheibe miteinander verbunden. Hinten stehen die Wirbelbögen durch beidseitig angelegte Wirbelbogengelenke in beweglicher Verbindung. Diese funktionelle Einheit von zwei Wirbeln mit dazwischen liegender Bandscheibe bezeichnet man auch als Bewegungssegment.
Wirbelkörper und Bandscheiben bilden zusammen mit den Wirbelbögen einen Raum, in dem sich das Rückenmark und die daraus entspringenden Nerven befinden.

Wirbelsäulenalterung
Die Alterung oder der Verschleiß der Wirbelsäule beginnt normalerweise im Bereich der Bandscheiben, meistens irgendwann vor dem 40. Lebensjahr. Der Wassergehalt des Gallertkernes der Bandscheibe wird langsam geringer. Dieser Alterungsprozeß, der bei jedem Menschen in unterschiedlicher Ausprägung und Geschwindigkeit verläuft, führt dazu, dass der hydrostatische Druck der Bandscheibe und die hieraus sich ergebende Fähigkeit, der Schwerkraft entgegenzuwirken, allmählich schwächer wird.
Aufgrund des Druckverlustes im Bandscheibenfach können die benachbarten Wirbelkörper nicht mehr auf Distanz gehalten werden, sie nähern sich aneinander an. Dieser Höhenverlust des Bewegungssegmentes hat vielfältige Folgen:

– die zwischen den Wirbelbögen gelegenen gelben Bänder schieben sich zusammen, sie werden also dicker und engen auf diese Weise den Rückenmarkskanal ein.

– die Wirbelbogengelenke werden unphysiologisch hoch belastet. Es droht eine vorzeitige Abnutzung der knorpeligen Gelenkflächen, also ein Verschleiß, der auch als Spondylarthrose bezeichnet wird. Der Körper wehrt sich gegen diese erhöhte Belastung mit dem Anbau von Knochenwülsten an den Gelenkflächen, um den Druck auf eine größere Fläche zu verteilen. Auch diese Knochenwülste können den Rückenmarkskanal einengen und Schmerzen verursachen.

– auch für die vorne gelegenen Anteile des Bewegungssegmentes ändern sich die Verhältnisse, weil die Wirbelkörper durch den Höhenverlust der Bandscheibe in einer leichten Drehbewegung aufeinander zukippen. Im Bereich der Hals- und Lendenwirbelsäule flacht sich dadurch das natürliche seitliche Profil ab. Die dadurch entstehende Fehlbelastung führt, ähnlich wie bei den Wirbelbogengelenken, auch an den Wirbelkörpern zur Ausbildung von knöchernen Randwülsten. Man bezeichnet diese Veränderung als Spondylose. Die knöchernen Randwülste können nicht nur den Wirbelkanal, sondern auch die Nervenwurzelaustrittslöcher einengen und zu entsprechenden Beschwerden führen.

Unter einer Osteochondrose versteht man in diesem Zusammenhang die Kombination einer Alterung des Bandscheibenknorpels (griechisch: Chondron = Knorpel) mit einer Degeneration des Wirbelkörpers (griechisch: Osteon = Knochen). Die Osteochondrose ist die Spätfolge eines Verschleißprozesses, der in der Bandscheibe beginnt. Im Zuge dieses Verschleißprozesses verringert sich zunehmend der Abstand zwischen den beiden benachbarten Wirbeln. Diese Veränderungen können einerseits zu einer pathologischen Überbeweglichkeit (siehe Kapitel Instabilität) führen und andererseits – zunächst schmerzbedingt – zu einer Einschränkung der Beweglichkeit, die sich im Spätstadium spontan knöchern fixieren kann.

Wirbelsäulenverkrümmung
siehe Skoliose

Wurzelaustrittsöffnungen
siehe Neuroforamen

Wurzelneuritiden
Entzündung der Nervenwurzeln an der Wirbelsäule

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X

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Y

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Z

Zervikallordose
nach seitwärts gerichtete dauerhafte Verkrümmung der Halswirbelsäule

Zervikalsyndrom
Beschwerden, die von der Halswirbelsäule ausgehen

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